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Mauerschau 1020

Kleine Sperlgasse 2c, 1020 Wien
September 2014 – September 2018

Historische Beschriftungen könnte man auch in einem Museum oder in einer Lagerhalle zeigen. Die Idee hinter unserer „Mauerschau“ ist jedoch eine andere: Was stets im öffentlichen Raum war, soll auch in Zukunft der Öffentlichkeit erhalten bleiben. Dezentral, für alle – nicht nur für ein „Kulturpublikum“ – sichtbar, soll die Präsentation an einer Feuermauer den Schriftbildern eine Art „zweites Leben“ ermöglichen. Denn alte Schriftbilder bestimmen die Identität und die Unverwechselbarkeit einer Stadt. Ihr Wert besteht nicht nur darin, dass sie an eine Welt vor der Globalisierung erinnern, ihr Verschwinden aus dem Stadtbild ist auch gestalterisch ein herber Verlust. Für uns sind sie Kulturerbe, das es zu erhalten gilt!

Diese Wand ist die erste in Wien, die mit Schriften „bespielt“ wurde. Gestalterisch äußerst heterogen, erinnert sie daran, dass Markennamen bei Geschäftsbeschriftungen einst die Ausnahme und nicht die Regel waren. Die Objekte stammen aus den Sammlungen Birgit Ecker & Roland Hörmann, Christian Procházka und Dr. Walter Salzmann.

Möglich gemacht wurde die Ausstellung durch die Unterstützung des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien und der Firma Weinwurm Werbeanlagen und Beschriftungen.